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Alle Texte der Schreibwerkstatt

2016

1. Alltagswelten

Das erste Mal | Das erste Mal ferngesehen 1966 am zweiten Weihnachtstag bei den Großeltern Die Schneekönigin in schwarz-weiß; das zweite Mal, ein Jahr darauf dieselbe Zeit, derselbe Ort ...

3. Wachstumsschmerzen

Fremd | in mir | meinem eigenen Leben | meiner Wohnung meinem Land | ungeborgen | all überall | innen und außen | keinen Platz im Weltgetümmel | mutterseelenallein | verlassen verloren ...

2. Sternstunden

Poesie | Die Kreatur aus Staub vergießt Tränen auf der Erde | erkennt die Schönheit der Blume | singt mit Sternen | Lichtlieder | gibt ihr Leben hin | für den Atem der Blume | in einem Lichtmoment! ...

4. Lichte Wege

Der Himmel hat auch Falten, so wie ein alter Mensch. Er ist zwar frisch im Augenblick und doch so alt an Jahren. Schaut auch hinauf ein jeder Mensch bleibt er doch unbeachtet ein Aquarell in blau ...

2015

Alles wirkliche Leben ist Begegnung

1. Verbindungen

Brief an Felix | Neun Jahre wärest Du jetzt alt geworden, wenn Du bei uns geblieben wärst. Du hast nur eine kurze Lebenszeit gehabt. Wir haben ein Jahr lang Abschied genommen.

2. Verletzungen

Barfuß im Herzen | Den eisernen Heinrich, getreuer Diener des Froschkönigs, beneidete das Kind um seine Erlösung von den Banden, die sein brechen wollendes Herz hielten.

3. Über-Leben

Meine Gäste | Ich ging auf einem schmalen Weg, auf der linken Seite war der Abgrund, tief und dunkel. Ich ritt auf dem Schimmel der Angst, der blasse wilde schlaflose Schimmel ...

4. Sinnen – Reich

schreiben mit Fingern auf deine Haut | Zärtlichkeit trinken, Berührung genießen | innig | Lampions | Licht an | deine Schönheit sehen | im Garten am Abend | staunen

5. Sehnsuchtsorte

„HEIMAT?“ | Seltsam, nicht wahr, ich habe die Erde nie als Heimat empfunden. So als habe mich jemand ins Exil geschickt. Und lange Zeit wusste ich nicht, ob ich jemals würde zurückkehren dürfen.

2014

Im Rhythmus des Lebens

I. Im Rhythmus des Lebens

Ich war ein sozialer Motor | Muttertier, Mutter im Hauptberuf | Ich bin eine phantasievolle lebensliebende, | mir gut gesonnene Freundin | eine echte Freundin

II. Ein Stück Himmel

Ein Stück Himmel | Mein erster Blick am Morgen: | der Himmel, die Sonne, die Wolken, | der Regen, vielleicht. | Die Hand rausstrecken: | Ist es trocken und warm genug, | auf dem Balkon zu sitzen?

III. Natur – Erleben

Morgens abends nachts | Morgens höre ich dem beginnenden Tag zu. | Aus der Stille vernehme ich in einem Moment Vogelgezwitscher, | und spüre: Du bist da, das Leben begegnet mir jeden Tag neu

IV. In Beziehung

Sanft | anschmiegsam warm | dunkelrot licht stark | betörend leicht tief gehend luftig | Verliebt sein | Du | vergehst so | schnell ich spüre | Dich nicht | wenn ich Dich | festhalten will entfliehst | Du

V. Heil werden

Lass alles so sein wie es ist, | den Atem, andere Menschen, | die Welt und auch dich selbst, | spüre in dich hinein, | fühle alles Heile und alles Wunde, | freu dich über das, was heil ist | oder heil geworden ist

2013

Du mein tieftiefes Leben

I. Du mein tieftiefes Leben

Ich schreibe, weil… | es ein Ventil für mich ist, | wenn du, liebes Leben, nicht zu verstehen bist. | Ich schreibe, weil … | es mir Freude macht – | wie oft schon haben meine Gedichte gelacht!

II. Im Sturm

Blamage! Wie liebten wir es doch, wenn der Ball lief und schließlich im Tor landete. Das war unser ein und alles. Dennoch mussten wir denkwürdige Niederlagen hinnehmen. So spielten wir einmal als Klassenmannschaft gegen eine semi-professionelle Vereinsmannschaft.

III. Im Licht

Augenblick | Manchmal steigt der Augenblick | mit der Wintersonne auf – Frühlingsbote in der Nacht. | Manchmal schaut der Augenblick | mich aus hellen Sternen an – offenbart mir sein Geheimnis.

IV. Hoffnung

Die Hoffnung trägt mich jeden Tag, da wo ich verunsichert bin, da wo die Gefühle schmerzen. Hoffnung zieht mich, treibt mich, trägt mich, hält mir stets das Bild des ersehnten Zieles vor Augen.

V. Sehnsucht

Frühling O, wie sehr sehne ich mich – zu blühen, zu sprießen, auszuschlagen – meine Kraft, meine Lebendigkeit zu zeigen. Denn ich weiß doch so sehr, dass schon alles DA ist. Ja, einfach DA-sein, mit allem, was mich ausmacht.

2012

Sehnsuchtswege

I. Sehnsuchtswege

Meine Sehnsucht hat viele Farben Sie besteht aus den Regenbogenfarben Zusammengesetzt aus vielen kleinen traurigen Tränen In ihnen spiegelt sich das Licht wird gebrochen Gefühle werden hinweg getragen Von der Leichtigkeit des Seins Wo bin ich? Wo will ich hin? Mir ist schwindelig Meine Sinne schwinden Sehnsucht sucht Klarheit Klarheit sucht das wahre Sein Ich bin unmündig Schlafe zu tief In Zerrissenheit träume ich von anderen Welten Lass sie doch wahr werden Lass mich ein Stück von der Ewigkeit kosten Damit ich keine Angst mehr zu haben brauche Andrea Schumacher Wünsche Ach, wären meine Gedanken doch so klar wie ein Bergkristall. Wie ein Fels in der Brandung. So leicht wie eine Feder – pflaumweich und zart. Wie ein Engel, der mich beschützt. So leicht wie eine Seifenblase schimmert in den Spektralfarben. Wo mein Herz ist, ist auch mein Schatz. Andrea Schumacher Schwere die Schwere halten wie einen Luftballon an einem Faden und tanzen die Schwere einfangen in bunte Gedanken mit runden Fenstern und einem Mond die Schwere formen wie einen leeren Karton mal im Dreieck oder auch im Karree der... Read More

II. Liebeserklärungen

Der schwarze Schreibtisch meines Vaters | Er hatte Jahrzehnte im elterlichen Wohnzimmer immer an derselben Stelle gestanden, gleich rechts, wenn man zur Tür hineinkam. Niemals wurde er verrückt oder an einen anderen Platz gestellt. Wie ein Denkmal stand er dort, solange ich zurückdenken kann.

III. Lebenswege

Im Krankenhaus | Schon einige Male | diesen Berg bezwungen | abgerutscht und | hochgezogen | mit der Kraft am Ende | und | doch weiter gestiegen | mit Zittern auf dem | Gipfel gestanden | und doch den Berg besiegt | mit Angst hinunter ins Tal geschaut | und dennoch immer wieder den Absturz überlebt

IV. Wandlungen

Eine geschenkte Stunde | ich fliege auf einem Teppich | aus weißen Sternchen | und gelben Sonnen gewebt | ins Mondsteinblau | unter mir ein Meer von Grün | der Wind zaubert Wellen hinein | mal hell mal dunkel | schimmert ein Smaragd

V. Wir haben keine andere Zeit als diese

Atem | Ich atme ein, | ich lade ein. | Ich arme aus, | ich lade aus. | Atem | Heilige Energie | „Prana“, | Quelle des Lebens. | Ich denke also bin ich, | ich atme, also lebe ich.

VI. In guten Stunden

... wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint | und es ganz still ist, | höre ich in der Ferne das Rufen in | einem Glockenklang | nach Frieden und Geliebt sein und Leben.