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Stationsweg

Stationsweg von der alten zur neuen Kapelle

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Einführung

In Anlehnung an diese Andachtsform, die ihre Anfänge in der frühen Pilgertradition Jerusalems hat, haben die katholische und evangelische Seelsorge der psychiatrischen Klinik in Köln-Merheim einen STATIONSWEG geschaffen, der für einige Monate die Patienten und Patientinnen zum Gebet und zur Meditation einlud auf dem Weg von der alten zur neuen Kapelle.

Alle Texte sind Gebete, die von den Kranken oder ihren Besuchern in das Fürbittbuch geschrieben wurden. Jeder konnte die Gebete dort lesen, und im Gottesdienst wurden sie in die Fürbitte aufgenommen.

Diese Glaubenszeugnisse finden Sie nun auf diesem Stationsweg. Sie sind eine Einladung der psychisch kranken Menschen an uns, zu Gott zu gehen mit unserer Not und wie sie Gottes rettende Kraft zu erbitten.

Seelsorge & Begegnung bietet ihnen diese Texte an. Außerdem können Sie die Stationstafeln mit den Holzpfählen bei uns entleihen. Auf dem Foto sehen Sie, wie der Stationsweg im Gottesdienst integriert wurde.
(St. Georg in Köln und Auferstehungskirche in Köln-Ostheim)

Aus dem Fürbitt-Buch

Nr. 1

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Lieber Herr Jesus Christus
Du hast mir geholfen, obwohl ich gar nicht damit gerechnet hatte. Nun tun sich neue Sorgen für mich auf, ich darf meinen Sohn nur noch selten sehen, weil er jetzt zu Pflegeeltern kommt. Bitte steh mir bei in dieser Zeit und hilf mir, dass ich vielleicht doch nochmal die Chance bekomme, meinen Sohn zu mir zu nehmen. Amen

Nr. 2

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Wir sind alles Engel mit nur einem Flügel, um gemeinsam fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.

Nr. 3

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Ich habe 1972 durch den Tod meines Bruders den Glauben an Gott verloren. Auch mein weiters Leben habe ich an Gott gezweifelt. Ich möchte meinen Glauben wiederfinden. Helft mir bitte dabei.

Nr. 4

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Herr, ich habe niemanden, der mich versteht. Der auch die stillen Tränen meines Herzens sieht, der um meine Ängste und Sehnsüchte weiß. Nur Dich. Ich möchte wollen, was du willst, aber es ist so schwer. Hilf mir, ein Ja zu deinen Wegen für mich zu finden.
Amen

Nr. 5

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Gott ist Liebe!
Gott, sei mir Sünder gnädig. Ich will nach Lourdes und Fatima. Ich wird wieder gequält. Ich darf erst am Donnerstag zu meiner Mutter fahren. Ich will raus hier.

Nr. 6

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Danke für den schönen Tag gestern. Bitte geh mit uns in den neuen Tag. Bewahre uns vor dem Bösen und lass uns Gutes tun. Sei mit den Menschen, denen es heute nicht so gut geht. Sei auch mit den Pflegepersonal, dass sie sich Mühe geben mit den Patienten. Ich freue mich auf den heutigen Tag und will das Beste daraus machen, mit Deiner Hilfe.
Amen

Nr. 7

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Engel Gottes mein Beschützer, führe mich aus den „Klippen“ der Station 11 heraus- wieder in Freiheit und Frieden.

Nr. 8

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Gott, lass mich in der Auseinandersetzung mit meinem Arzt zu einem guten Ziel gelangen.

Nr. 9

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Lieber Gott,
mir geht es wieder viel besser als letztens. Ich will dir von ganzem Herzen durch unseren Herrn Jesu danken. Lieber Gott, ich bin dankbar, dass ich wieder ein Ziel vor Augen habe und dass es mir besser geht
Und ich will das Ziel erreichen.

Nr. 10

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Morgen werde ich entlassen. Lieber Gott, gib mir Kraft bitte für die Dinge, die auf mich zukommen. Die 3 Lichter, die ich angezündet habe, sind für uns drei. Erhelle damit unseren Weg, führe uns wieder zusammen. Lass unsere Familie nicht auseinanderbrechen. Lass uns alle aus dieser schweren Krise dazugelernt haben. Ich danke Dir für alles, was Du für mich getan hast.
In Dankbarkeit

Nr. 11

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Christus, ich danke Dir von ganzem Herzen, daß Du mich Menschen hast treffen lassen, die innerlich leuchten durch Deine Güte. In meine Welt der Angst und Trauer leuchten so Lichter, die Helligkeit verbreiten für den Tag.
Ich zweifle oft an Dir, möchte jedoch so gerne glauben und einen Halt haben in der Bodenlosigkeit meiner Seele. Vielleicht ist das Zusammentreffen mit diesen Menschen Deine Hand, die Du mir hinstreckst zur Versöhnung.
Dank sei Dir.

Nr. 12

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O Herr, bitte verzeih, dass ich heute mit Dir nichts anfangen kann. Ich will glauben, aber die Krankheit läßt mich oftmals zweifeln. Dann bleibe in meiner Nähe mit deiner Kraft und lass die Sorgen erträglicher werden.

Nr. 13

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Lieber Herr Jesus Christ!
Lege Deine Heilenden Hände auf Mark. Er liegt jetzt im Koma. Lieber Gott, ich bitte Dich, hab Erbarmen und hol ihn noch nicht zu Dir, ich vertraue Dir, Du bist der wahre Gott und Du wirst wohl machen.
Amen!

Nr. 14

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Ich höre nicht auf zu beten, zu hoffen, dass bald auch für mich die Sonne wieder scheint. Ein Mensch, der mir sehr nahe steht, hat mich verlassen, dafür ist ein anderer da. Hilf mir zu erkennen, was ich will, was richtig ist. Ich habe viele Tränen vergossen, weil ich ihn so sehr geliebt habe, und er mich jetzt in meiner Not allein läßt. Helfe ihm trotzdem in seiner Not, mit seinem Leben fertig zu werden.
Gebe mir Kraft für das, was mir bevorsteht.
Beschütze meinen Sohn auf all seinen Wegen.
In Bitte und Dankbarkeit

Nr. 15

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VÄTERCHEN

Wind wirbelt durch welkes Laub –
DU bist der Wind

Ein Zweig streift mir sanft übers Haar –
DU bist der Zweig

Ein Lächeln wird mir geschenkt –
DU bist das Lächeln

Regen fällt auf mein Haupt –
DU bist der Regen

Die Sonne lacht –
DU bist die Sonne

DU hast so viele Gesichter

VÄTERCHEN