Warten auf die Operation

Die Nacht vor der Operation.
Die Gedanken an den Tod, die mich nicht mehr loslassen.
Was wird aus den Kindern?
Und wenn ich überlebe, kann ich mit dem Wissen, Krebs zu haben, weitermachen wie bisher?
Warten.
Die Stunden dehnen sich ins Unerträgliche.
Ich will, dass etwas geschieht!
Ich weiß, ich kann nichts beschleunigen, beeinflussen.
Die Schlaftablette liegt auf dem Nachttisch.
Trotz der Unruhe in mir, will ich einen klaren Kopf behalten.
Wieder und wieder alles durchdenken.
Gegen Morgen schlafe ich ein.
Dieser Einschnitt wird mein Leben verändern.
Wie?
Ich muss warten, an mir arbeiten.

I.B.